und griffen in den reichen Fundus der Karnevalslieder von Ostermann bis Bläck Fööss. Freilich hatten sie Hunderte von bereitwilligen Mitsängern und wurden von den Gitarristen Werner und Darius Wude bei Liedern wie „Heimweh nach Köln“ oder „Drink doch ene met“ begleitet. Kräftig bejubelt wurde Hanny Merten, die mit 82 Jahren ihrer Tochter Tanski-Krämer in nichts nachstand und verschmitzt die faszinierende Nummer moderierte. Mit den Cäcilia Krätzches Sängern präsentierten versierte Männerstimmen mit „Wasser vun Kölle“ oder Brings

„Halleluja“ die Kunst des vierstimmigen A-cappella-Gesangs und konnten sich bei „In unserem Veedel“ ebenfalls auf die Unterstützung des Saalchors verlassen.

Die Redner des Dorfkarnevals konnten dieses Jahr auch wieder überzeugen.Wie Bruno Becker, der als „ne Referent vum katholischen Bildungswerk“ Schüler und Schulen intelligent scharfzüngig aufs Korn nahm und auch die Pauker nicht verschonte: „Lehrer haben morgens recht und nachmittags frei!“

Dem Original zum Verwechseln ähnlich und mit gleicher honigsüßer Stimme ausgestattet erklärteWilhelm Stubenrauch alias Karl Lagerfeld die Haute Couture - nicht nur für das schlanke Model: „Willst du dir den Tag versauen, musst du auf dieWaage schauen, willst du es noch schlimmer machen, probiere deine alten Sachen.“

Mit „De Scheinhillije“, „De Schloofmötze go West“ und „De Entertainer“ warf die Cäcilia noch weitere Ensembles ins Rennen, die mit Tanz, Schauspiel und Gesang verdötscht und bestusst die Stimmung hochhielten.